Beratung und Vermittlung
Telefon 044 388 57 00
Einen Gutachter kann man nur in seltenen Fällen ablehnen. Nur wenn Ausstandsgründe gegeben sind, z.B. Verwandtschaft oder Feindschaft mit der Klientin, oder wenn der Facharzt gleichzeitig für die Versicherung als Vertrauensarzt tätig ist (fraglich). Es ist schwierig darauf eine klare Antwort zu geben, ohne zu wissen, was für Gründe sie geltend machen wollen. Kein Grund abzulehnen ist die fehlende Eignung des Gutachters (z.B. Rheumatologe statt Neurologe wird beauftragt). Da kann man erst nach Durchführung der Untersuchung Rügen vorbringen. Falls eine Haftpflichtversicherung vorhanden ist, wäre zu überlegen, ob man sich dem Diktat des UVG Versicherers überhaupt unterziehen will. Der Nachteil dieses Wegs ist der, dass der UVG Versicherer und die IV ihre Leistungen nicht erbringen und man diese danach direkt beim Haftpflichtversicherer einfordern muss, was nicht immer einfach und ohne fachkundigen Anwalt als juristischer Laie nicht zu bewältigen ist.
Im Schweizerischen Arbeitsvertragsrecht gilt der Grundsatz der Kündigungsfreiheit. Jede Partei hat demnach das Recht, das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist aufzulösen. Solange Sie jedoch wegen Krankheit oder Unfall ganz oder teilweise arbeitsunfähig sind, darf der Arbeitgeber während n

Was muss ich machen, wenn mir meine Unfallversicherung in einem einfachen Brief ankündigt, dass sie die Taggeldzahlungen auf ein bestimmtes Datum einstellen wird und sie auch die Arzt- und Therapiekosten nicht mehr weiter übernehmen will?

  • verlangen Sie schriftlich per Brief eine "einsprachefähige Verfügung".
  • verfassen Sie nach Eintreffen dieser Verfügung innerhalb von 30 Tagen eine Einsprache.
  • warten Sie den Einspracheentscheid ab. Falls er innerhalb von 5 Monaten nicht eintrifft, mahnen Sie ein erstes Mal.
  • falls der Einspracheentscheid negativ ist, gilt für das Beschwerdeverfahren beim kantonalen Versicherungs- oder Verwaltungsgericht einheitlich eine 30-tägige Frist.

In diesem Zusammenhang spricht man oft auch von Arbeitsunfähigkeit.

Diese beiden Ausdrücke sind nicht zu verwechseln mit Erwerbsunfähigkeit.

 

Dazu ein Beispiel: Ein Bäcker, der eine Mehlallergie hat, ist in seinem Beruf z.B. nicht mehr arbeitsfähig. Wechselt diese Person aber z.B. von der Backstube ins Büro, wo er nicht mehr mit dem Allergen Mehl in Kontakt steht, ist sie wieder voll erwerbsfähig.

  • Rufen Sie die Polizei an, damit der Unfall korrekt protokolliert wird!
  • Machen SIe Fotos der beteiligten Fahrzeuge und der Unfallsituation um Beweise sicher zustellen. Dies kann im späteren Verlauf matchentscheidend sein.
  • Notieren Sie die Adressen aller Unfallbeteiligter sowie allfälliger Zeugen und auch die Namen der Polizeibeamten.
  • Notieren Sie sobald als möglich den genauen Unfallablauf.
  • Notieren Sie, wie Ihr Bewusstseinszustand gleich nach dem Unfall war.
  • Suchen Sie beim Auftreten ersterSymptome sofort Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin auf.
  • Notieren Sie sich Ihre Symptome und deren zeitliches Auftreten.
  • Beharren Sie auf einer gründlichen Erstuntersuchung mit einer genauen schriftlichen Protokollierung des Unfallherganges auf der Grundlage Ihrer Aufzeichnungen. Beharren Sie darauf, dass Ihr Arzt sämtliche von Ihnen geschilderten Symptome (keine Auswahl) schriftlich festhält.
  • Beharren Sie darauf, dass Ihr Arzt den Erstdokumentationsbogen, Download unter:  http://www.svv.ch/article7176/medizin/formulare/formular-erstdokubogen.htm  ausfüllt.
  • Weisen Sie Ihren Arzt darauf hin, in den Versicherungsberichten auf mögliche erst später auftretende Folgen hinzuweisen.
  • Führen Sie ein eigenes Dossier und verlangen Sie von allen Berichten Kopien.

Meist klingen die Symptome eines Schleudertraumas spontan oder mit Hilfe einer angepassten Therapie ab. Wenn sich Ihr gesundheitlicher Zustand nicht bessert oder versicherungstechnische Probleme auftreten, ist rasche fachkundige Beratung sinnvoll.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

http://www.svv.ch/article7176/medizin/formulare/formular-erstdokubogen.htm

Es gibt einfache Massnahmen, die das Risiko eines möglichen Schleudertraumas vermindern, jedoch nicht vollständig ausschliessen..

  • Ihre Auto-Rückenlehne sollte so aufrecht wie möglich ein­gestellt sein
  • Der obere Rand der Kopfstützen - auch die Ihrer Mitfahrer - soll mit der Oberkante Ihres Kopfes eine Linie bilden.
  • Der Abstand vom Hinterkopf zur Kopfstütze muss so ge­ring wie möglich sein.
  • Fahren Sie defensiv, schnallen Sie sich immer an, halten Sie genügend Abstand.
  • Konsultieren Sie im stehenden Autoimmer wieder den Rückspiegel.
  • Falls ein Aufprall unvermeidlich ist, treten Sie so stark wie möglich auf die Bremse, stemmen Sie sich so fest wie möglich aufs Lenkrad und pressen Sie sich in den Sitz und an die Kopfstütze. Schauen Sie geradeaus und warnen Sie Ihre Mitfahrer.

Beschwerden können, müssen aber nicht unmittelbar nach dem Unfall auftreten. Sie können sich auch erst Stunden oder Tage nach dem Ereignis bemerkbar machen. Erste Beschwerden können sich zum Beispiel in Form von Nackenschmerzen und Muskelverspannungen zeigen.

 

Oft erst nach Wochen oder Monaten können Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,  schnellere Ermüdbarkeit und/oder ein genereller Leistungsabfall festgestellt werden. Auch Seh-, Hör- oder Schlafstörungen können auftreten. Diese isolieren die Betroffenen oft  sozial.

Bis heute weiss man nicht in jedem Fall genau, aufgrund welcher Schädigungen im Körper Schleudertrauma Be­schwerden auftreten. In vielen Fällen können die Unfallverletzungen trotz der modernsten bildge­benden Abklärungsmassnahmen wie MRI und fMRI nicht erfasst werden. Beschwerden wie Nacken- und Hinterkopf­schmerzen, Muskelverspannungen, Nervosität, Schlafstörungen und Hirnfunktionsstörungen sind grossenteils nicht messbar und von Aussenstehenden bei Begegnungen mit Betroffenen auch nur schwer erkennbar. Mittels Augenuntersuchungen könnten bei Schwindelbeschwerden unter Umständen fassbare Befunde ermittelt werden. Nur wenige Ärzte führen diese Untersuchungen aber überhaupt durch.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die gesundheitlichen Schädigungen und die Einschränkungen im Erwerbsleben von Schleudertraumapatienten leider allzu häufig nicht anerkannt werden. Dieses mangelnde Verständnis gegenüber halswirbelsäulenverletzten Menschen führt immer wieder dazu, dass diese Menschen mit anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden zu Unrecht ausge­grenzt werden. Leider allzu häufig erhalten sie auch die ihnen zustehende ärztliche Versorgung und die ihnen zustehenden Versicherungsleistungen deshalb nicht.

Wir empfehlen dringend, eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschliessen.

Eine Versicherung versichert immer nur mögliche Schäden in der Zukunft.

Für einen Schaden, der vor Abschluss der Versicherung entstand, werden keine Leistungen erbracht.

Kümmern Sie sich also heute darum!

Um einem Schleudertrauma bei einem Verkehrsunfall vorzubeugen, ist es sehr wichtig, die Kopfstütze richtig einzustellen. Ideal ist ein Abstand von weniger als 2 cm zwischen Kopfstütze und Kopf.

Das Sicherheitsplus im Auto CONTI®Curaplus
Die Kopfst&¨tzenergänzung für Ihre Sicherheit beim Heckaufprall (Schleudertrauma).

Kopfstütze

Die Kopfstützen sehr vieler Autos sind so positioniert, dass die Distanz zwischen Kopf und Stütze beim Fahrer viel zu gross ist. Um jedoch am Steuer die grösstmögliche Sicherheit zu erreichen, sollte der horizontale Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf möglichst klein sein.

Für die Firma CONTITECH entwickelte mit Unterstützung der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und dem Schweizerischen Fonds für Verkehrssicherheit SFV die Kopfstützenergänzung Conti Curaplus. touché.ch empfiehlt allen Automobilisten den Einsatz dieses Zusatzpolsters.

Preis: SFr. 79.00 + Versandspesen 6.-

Zu bestellen bei:

touché.ch, Horneggstrasse 9, 8008 Zürich, Tel. 044 388 57 00 oder per Fax unter 044 388 57 01

¨

Bei Schleudertraumabeschwerden können verschiedene Therapien Linderung bringen. Allerdings muss jeder Betroffene die für ihn geeigneten Therapien finden. Eine Universaltherapie gibt es (leider) nicht.

Die Suche nach der richtigen Therapie und dem geeigneten Therapeuten gleicht daher oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Einige Tipps zur Wahl der geeigneten Therapie und des richtigen Therapeuten:

Fragen Sie bei touché.ch aber natürlich auch bei Ihrem Arzt und in Ihrem Umfeld nach guten Adressen.

Informieren Sie sich im Internet, z.B. auch auf den Seiten der entsprechenden Berufsverbände

Vergewissern Sie sich bei einem ersten Probebesuch, dass der Therapeut Ihrer Wahl sich in seinem Fachgebiet auskennt, Erfahrung mit Schleudertraumapatienten hat und dem entsprechenden Berufsverband angeschlossen ist.

Klären Sie ab, ob er/sie betreffend eventueller Kostenübernahme durch die Krankenkasse EMR-anerkannt ist.

Lassen Sie sich auch von  Ihrem Gefühl leiten. Sind Sie sich sympatisch, fühlen Sie sich gut aufgehoben und ernst genommen, etc.

Nähere Angaben zu geeigneten Therapien finden Sie auch unter unser Angebot.

„HWS“ steht für Halswirbelsäule und wird gerne auch in Zusammenhang mit dem Begriff „HWS-Distorsionstrauma“, einem anderen Begriff für „Schleudertrauma“, verwendet.
Einen Teil seiner Aufgaben finanziert touché.ch mit Geldern des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV). Beitragsvoraussetzung gemäss Art. 74 IVG ist, dass sich die Organisationen (also z.B. touché.ch) ganz oder in einem wesentlichen Umfang der Invalidenhilfe widmen.

Dies bedeutet, dass fortan nur noch BSV-Beiträge möglich sind, wenn eine vertraglich festgelegte Anzahl der „Klientschaft“ invalid ist. Um diese Beitragsvoraussetzung kontrollieren zu können, muss das BSV wissen, welcher Anteil dieser Klientschaft Bezüger einer IV-Leistung ist http://www.admin.ch/ch/d/sr/831_20/a74.html .

Gemäss Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Datenschutz (DSG) dürfen Organe des Bundes Personendaten bearbeiten, wenn dafür eine gesetzliche Grundlage besteht. Besonders schützenswerte Daten dürfen sie nur bearbeiten, wenn ein formelles Gesetz es ausdrücklich vorsieht (Abs. 2). Das Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) verweist diesbezüglich in Art. 66 auf Art. 49a des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG). Danach sind die mit der Durchführung, der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Organe befugt, die Personendaten, einschliesslich besonders schützenswerter Daten und Persönlichkeitsprofile, zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen, die sie benötigen, um die ihnen nach diesem Gesetz übertragenen Aufgaben zu erfüllen, namentlich (unter anderem) um Beitragsansprüche zu beurteilen sowie Beiträge zu berechnen, zu gewähren und deren Verwendung zu überwachen http://www.admin.ch/ch/d/sr/831_10/a49a.html .

Das BSV ist somit gesetzlich befugt, Personendaten - hier im Besonderen die Versichertennummer - zu beschaffen und zu bearbeiten. Aufgrund dieser gesetzlichen Grundlagen kann das BSV schliesslich Beitragsansprüche beurteilen sowie Beiträge berechnen, gewähren und deren Verwendung überwachen.

Die AHV-Nummern werden direkt an die Zentrale Ausgleichsstelle in Genf (ZAS) weitergeleitet. Diese gibt dem BSV danach das Ergebnis aller IV-Berechtigten in Prozent wieder. Das BSV kann somit keine Namen erkennen, sondern erf&¨hrt lediglich in Prozenten ausgedrückt die Anzahl der Betroffenen, welche sich beim Verband beraten liessen und zugleich IV-berechtigt sind http://www.efv.admin.ch/d/themen/weitere_themen/index.php . ¨
Dem Verband ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich Betroffene nach einem Unfall an einen versicherungsunabhängigen Fachmann wenden können, der sich auf das Sozialversicherungs- und Haftpflichtrecht spezialisiert hat und mit dem Thema Schleudertrauma vertraut ist.

Werden Sie Mitglied!

Werden Sie Mitglied bei touché.ch und profitieren Sie von unserem umfassenden Angebot. Das Jahresabonnement der Zeitschrift INFO ist im Mitgliederbeitrag eingeschlossen.

Anmeldung Mitgliedschaft touché.ch >