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Bis heute weiss man nicht in jedem Fall genau, aufgrund welcher Schädigungen im Körper Schleudertrauma Be­schwerden auftreten. In vielen Fällen können die Unfallverletzungen trotz der modernsten bildge­benden Abklärungsmassnahmen wie MRI und fMRI nicht erfasst werden. Beschwerden wie Nacken- und Hinterkopf­schmerzen, Muskelverspannungen, Nervosität, Schlafstörungen und Hirnfunktionsstörungen sind grossenteils nicht messbar und von Aussenstehenden bei Begegnungen mit Betroffenen auch nur schwer erkennbar. Mittels Augenuntersuchungen könnten bei Schwindelbeschwerden unter Umständen fassbare Befunde ermittelt werden. Nur wenige Ärzte führen diese Untersuchungen aber überhaupt durch.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die gesundheitlichen Schädigungen und die Einschränkungen im Erwerbsleben von Schleudertraumapatienten leider allzu häufig nicht anerkannt werden. Dieses mangelnde Verständnis gegenüber halswirbelsäulenverletzten Menschen führt immer wieder dazu, dass diese Menschen mit anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden zu Unrecht ausge­grenzt werden. Leider allzu häufig erhalten sie auch die ihnen zustehende ärztliche Versorgung und die ihnen zustehenden Versicherungsleistungen deshalb nicht.

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päusBonoG

päusBonoG' ist eine Abkürzung für 'pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage'. Dazu gehören: Fibromyalgie, dissoziative Sensibilitäts- und Empsfindungsstörung, chronisches Müdigkeitssyndrom, Neurasthenie, Schleudertrauma, nichtorganische Hypersomnie

Sie wurde vom schweizerischen Bundesgericht ins Sozialversicherungsrecht der Schweiz eingeführt und ist keine medizinische, sondern eine juristische Abkürzung.